Notfallbetreuung / RettungsdienstNotfallbetreuung / Rettungsdienst

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Notfallbetreuung


Plötzlich eintretende Ereignisse, wie der Tod eines nahe stehenden Menschen, (z. B. des Partners oder eines Kindes), oder das Erleben einer Ausnahmesituation, wie sie zum Beispiel bei Großschadensereignissen vorkommt, übersteigen häufig die Fähigkeit der betroffenen Person, diese Situation alleine bewältigen zu können. Binnen Sekunden bricht die gewohnte Welt in sich zusammen und dem Betroffenen widerfahren nie zuvor gekannte Ängste, Trauer oder Wut. Ist in diesem Augenblick niemand für ihn da, kann es für diese Menschen schwer werden, wieder in den gewohnten Alltag zurück zu finden. Auch langfristige psychische Folgen sind denkbar.

Um dies möglichst zu vermeiden, wurde im letzten Jahr die Notfallbetreuung Kinzigtal gegründet, um Menschen in schwerer Not beizustehen und sie in dieser Situation zu begleiten, mit Rat und Tat oder auch nur als stiller Zuhörer.

Wir sind aktuell achtzehn ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, vorwiegend Mitglieder aus dem Bereich des Roten Kreuzes, der Feuerwehren sowie des Kirchenamtes, und haben die Ausbildung der zertifizierten Notfallbetreuung absolviert. Diese Ausbildung umfasst Bereiche der Psychologie bis hin zur Rechtskunde.

 

Einsatzstellen des DRKs weltweit

Unser Ziel ist es, Leid zu mildern und zu helfen. Vielfach werden wir von den Einsatzkräften vor Ort nachgefordert, sie können uns aber auch direkt über die Leitstelle Ortenau erreichen (Tel: 112).

 

Ihre Ansprechpartner:

Herbert Schmitz
Gudrun Wälde
Tel. 07831 / 9355-0
E-Mail senden

Rettungsdienst

Der DRK-Kreisverband Wolfach ist Betreiber des Rettungsdienstes im ehemaligen Landkreis Wolfach (außer der Gemeinde Bad Rippoldsau-Schapbach). Der Rettungsdienst steht der Bevölkerung rund um die Uhr zur Verfügung und ist unter der Notrufnummer 112 zu erreichen.

Der Rettungsdienst widmet sich Kranken oder Verletzten, die sich in Lebensgefahr befinden oder bei denen schwere gesundheitliche Schäden zu befürchten sind, wenn sie nicht umgehend medizinische Hilfe erhalten. Dabei steht nicht, wie häufig angenommen, der schnellstmögliche Transport ins Krankenhaus im Vordergrund, sondern eine adäquate medizinische Hilfe bereits am Einsatzort.

Der Patient wird also zuerst medizinisch versorgt und stabilisiert, bevor der Transport im Rettungswagen erfolgt. Diese Vorgehensweise stellt in Deutschland den notfallmedizinischen Standard dar, weil die frühestmögliche Therapie die Heilungsaussichten nachweislich verbessert und die Krankenhausaufenthalte zum Teil erheblich verkürzt.

Die Rettungsfahrzeuge sind mit hauptberuflichem Rettungspersonal (Rettungsassistenten) sowie Zivildienstleistenden (Rettungssanitäter und Rettungshelfer) besetzt. Ist der Einsatz eines Notarztes erforderlich, fährt dieser zusammen mit einem Rettungsassistenten mit einem separaten Fahrzeug die Einsatzstelle an.